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Geschichte
digital Vergangene Zeiten lassen sich heute digital so gut wie noch nie darstellen. Deshalb werden sie bei "kornspycher.ch" immer neue Möglichkeiten entdecken, in die Welt von gestern einzutauchen. Finden sie Informationen zu längst vergangenen Gebäuden, Menschen und Geschichten, entdecken sie, was für Jahrhunderte nicht mehr sichtbar war! Die Objekte werden in Googlearth visualisiert. Sie können die ganze Welt in drei Dimensionen entdecken, es stehen unzählige Funktionen zur Verfügung, die Software ist gratis und kann problemlos heruntergeladen werden. Wollen sie die Gebäude von "kornspycher.ch" erforschen, achten sie darauf, dass sie die Funktionen "3d Gebäude" und "meine Orte" aktiviert haben. Sie können über die untenstehenden Links, die Gebäude auf ihren Bildschirm holen. |
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| Spycher
Eggimann Ein Kornspycher, welcher in der Blütezeit des Barock 1777 erbaut wurde. Einer der am reichst verzierten Spycher der Gemeinde Lauberswil, mit verschiedenen Zierformen und Malereien überschwänglich dekoriert. Speziel die Malereien an der Dachuntersicht sind einmalig! Gelegen auf dem Plateau Äbnit oberhalb von Zollbrück, wo die Gebäude vor dem drohenden Hochwasser der Emme geschützt waren, steht dieser Spycher immer noch am selben Ort, an dem er vor 240 Jahren erbaut wurde. Ein typischer Vertreter seiner Gattung! Wollen sie mehr erfahren über die kunstvollen Spycher und ihren Hintergrund, entführen wir sie gerne vor Ort in die Vergangenheit!
Über den Link können die das Gebäude digital besuchen und sich die Details genauer ansehen. Dieses Modell wurde von Google Earth ausgezeichnet und im "Best of 3D Warehouse" aufgenommen! |
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| Burg Wartenstein bei Lauperswil Dies ist erstmaliger Versuch einer Rekonstruktion anhand von erhaltenen Mauerzügen und diversen historischen Beschrieben und Abbildungen. Eine kleine Burganlage, welche in der dargestellten Form in die zweite Hälfte des 12 Jahrhunderts datiert wird und im Jahre 1383 von den gnädigen Herren von Bern zerstört wurde.
Die Anlage war zeitweise im Besitz vom Freiherr Werner von Schweinsberg-Attinghausen, welcher in der Gründung der Eidgenossenschaft 1291 eine massgebende Rolle spielte! Viele Fakten der Feste Wartenstein sind noch im Dunkeln, Vieles kann noch erforscht werden, zudem ist die Ruine vom Zerfall bedroht! Hier erhalten sie weitere Fakten und Details zur Burg, weiter sind einige Lesefunde aus dem 12. Jahrhundert zu entdecken. Zudem finden sie in der Galerie einige Bilder eines Mittelalterfestes, welches auf dem Platz der Ruine Wartenstein stattgefunden hat. Wollen sie die digitale Rekonstruktion in Google Earth besuchen, können sie dies über diesen Link tun.
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Die Zollbrücke in
Zollbrück
Die rekonstruierte Brücke löste im Jahr 1840 die erste Zollbrücke aus dem Jahre 1553 ab, welche nicht nur Namensgebend, sondern Dorfbegründend war für Zollbrück im Emmental. Die erste Zollbrücke in Zollbrück Von der ersten Brücke wissen wir leider heute nicht mehr viel, es haben sich keine bildlichen Darstellungen davon erhalten bis in unsere Zeit. Die erste Brücke im Emmental entstand 1550 in Schüpbach. Für die Zollbrücke wurde die Baubewilligung am 28. Oktober 1551 erteilt und wurde von den fünf folgenden Parteine als Jochbrücke gebaut: Trub, Langnau, Lauperswil, Rüderswil und Trachselwald. Schon bald zog die Brücke ein Wirts- und Zollhaus nach sich. Dies war die Gründungsstunde der heutigen Ortschaft Zollbrück. Da Zollbrück im Bereich des "Schachens", in dem von der Emme immer wieder heimgesuchten Landes lag, wurden nun Anstrengungen unternommen, die Brücke vom Emmehochwasser zu schützen. Deshalb wurde die Emme mehr und mehr eingeengt, was zur Folge hatte, das grossflächig Landwirtschaftsland gewonnen wurde. Die Brücke wurde dann aber doch am 13 August 1837 von einem gewaltigen Hochwasser zerstört und mehr als einen Kilometer mitgeschwemmt, bevor sie zerbrach. Darauf wurde eine Notbrücke erstellt, von welcher noch heute Stümpfe eines Joches zu sehen sind! Die zweite Zollbrücke in Zollbrück Die Bauarbeiten wurden am 10. Dezember 1838 an Christian Lüthi und Christian Sommer vergeben. Es wurden mehr als 500 Bautannen verbaut, die neue Brücke wurde als Bogenbrücke erstellt, was eine moderne Sache war, welcher zuerst mit Vorbehalten begegnet wurde! Die Brücke kostete schlussendlich 67'363,19.-. Am 27. August 1840 wurde die neue Bogenbrücke, mit der Spannweite von 60 Meter, dem Verkehr übergeben. Sie war bis auf eine Belastung von 5 Tonnen zugelassen, trug aber später ein Mehrfaches ohne Verstärkungen. Mit den erwirtschafteten Geldern durch die Zolleinnahmen, wurden in den folgenden Jahrzehnten manch ein Bedürftiger aus der Gemeinde unterstützt. 1880 wurde eine Beleuchtung in die Brücke eingebaut. Es war eine Öllampe welche von einem "Lampisten" bedient wurde. Dieser hatte die Weisung, die Lampe nur anzuzünden wenn es wirklich nötig wäre, in mondhellen Nächten habe er darauf zu verzichten! Am 1 August 1947 dann, wohl durch Feuerwerk, wurde die Brücke ein Raub der Flammen.
Ersetzt wurde sie durche eine damals Zeitgemässe Betonbrücke. |
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